Mexi­ko: Hun­ger­streik gegen trans­ge­nen Mais

Kol­lek­ti­ver Hun­ger­streik gegen die Aus­saat von gen­tech­nisch ver­än­der­tem Mais in Mexi­ko-Stadt
von Peter Clausing

Mexi­ko-Stadt. Am Mitt­woch (23.1.2013) hat eine neue Pha­se des Kamp­fes gegen die Aus­saat von gen­tech­nisch ver­än­der­tem Mais in Mexi­ko begon­nen. Die Anfüh­rer auto­no­mer regio­na­ler Bau­ern­or­ga­ni­sa­tio­nen aus über 20 Bun­des­staa­ten initi­ier­ten einen kol­lek­ti­ven Hun­ger­streik vor dem sym­bol­träch­ti­gen Denk­mal des Unab­hän­gig­keits­en­gels in Mexi­ko-Stadt.

Ent­ge­gen den am Vor­tag mit der Stadt­ver­wal­tung getrof­fe­nen Ver­ein­ba­run­gen wur­de ein direk­ter Zugang zu dem Monu­ment durch ein mas­si­ves Poli­zei­auf­kom­men ver­hin­dert. Alber­to Gómez Flo­res, Spre­cher des Dach­ver­ban­des der Auto­no­men Regio­na­len Bau­ern­or­ga­ni­sa­tio­nen (UNORCA), sag­te, es sei bezeich­nend, dass den Bür­gern der Zugang zu dem Monu­ment ver­wei­gert wür­de, wäh­rend der Staat Kon­zer­nen wie Mon­s­an­to, Du Pont und Pioneer Diens­te erwei­se. Hun­der­te Akti­vis­ten hat­ten sich an dem Ort ver­sam­melt, der zudem nur weni­ge Meter von der US-ame­ri­ka­ni­schen Bot­schaft ent­fernt liegt.

Der Hun­ger­streik soll zugleich dar­an erin­nern, dass täg­lich Mil­lio­nen Mexi­ka­ner hung­rig zu Bett gehen. Im OECD-Land Mexi­ko leben über 11 Mil­lio­nen Men­schen in extre­mer Armut.
Ursprüng­lich ver­öf­fent­licht am 26.1.2013 auf amerika21.de

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