Boli­via­ni­sche Klein­bäue­rIn­nen in der Pes­ti­zid­fal­le

In Boli­vi­en hat sich der Pes­ti­zid­ein­satz bin­nen 10 Jah­ren auf jähr­lich 62.900 Ton­nen mehr als ver­sechs­facht. Eine jüngst ver­öf­fent­lich­te Mas­ter­ar­beit belegt, dass fast drei Vier­tel der in Boli­vi­en zuge­las­se­nen Pes­ti­zi­de hoch toxisch sind und ein Groß­teil davon in der EU und in wei­te­ren Län­dern der Welt ver­bo­ten ist. (1)

von Ulri­ke Bickel

8. März 2019

Die von der Uni­ver­si­tät Rock­stock betreu­te Mas­ter­ar­beit von Ulri­ke Bickel „Uso de pla­gui­ci­das por pro­duc­to­res fami­lia­res en Boli­via“ unter­sucht die Dimen­sio­nen, Ein­fluss­fak­to­ren und die sozio-öko­no­mi­schen und öko­lo­gi­schen Aus­wir­kun­gen des Pes­ti­zid­ein­sat­zes in Boli­vi­en. Der Arbeit zugrun­de lie­gen eine empi­ri­sche Fall­stu­die zu Klein­bäue­rIn­nen in vier boli­via­ni­schen Öko­re­gio­nen, Exper­ten­in­ter­views mit Regie­rungs- und Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen und die Ana­ly­se wis­sen­schaft­li­cher und poli­ti­scher Erkennt­nis­se zum Pes­ti­zid­ein­satz in Boli­vi­en samt aku­ten wie chro­ni­schen Ver­gif­tungs­er­schei­nun­gen und der Aus­wir­kun­gen auf die Öko­sys­te­me.

Herz­stück der Arbeit ist ein Abgleich der in Boli­vi­en zuge­las­se­nen Pes­ti­zi­de mit der Lis­te des Pes­ti­zid Akti­ons-Netz­wer­kes (PAN) über hoch­ge­fähr­li­che Pes­ti­zi­de (engl.: high­ly hazar­dous pesti­ci­des, HHPs) (2) sowie der PAN Lis­te in ande­ren Län­dern ver­bo­te­ner Pes­ti­zi­de (engl.: ban­ned pesti­ci­des) (3) mit der Toxi­zi­täts-Klas­si­fi­ka­ti­on der UN-Land­wirt­schafts- und Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tio­nen FAO und WHO, mit EU-Ver­bo­ten sowie der „Schwar­zen Lis­te der gefähr­lichs­ten Pes­ti­zi­de“ von Green­peace. Die­ser Abgleich ergab, dass fast drei Vier­tel der in Boli­vi­en zuge­las­se­nen Pes­ti­zi­de hoch toxisch und ein Groß­teil davon in der EU und in wei­te­ren Län­dern ver­bo­ten sind, vgl. (4).
Min­des­tens 164 regis­trier­te hoch gefähr­li­che Pes­ti­zi­de

Mehr als 70 % (min­des­tens 164) der 229 in Boli­vi­en regis­trier­ten Pes­ti­zid-Wirk­stof­fe sind hoch gefähr­lich auf­grund ihrer aku­ten oder chro­ni­schen Toxi­zi­tät für die mensch­li­che Gesund­heit oder für die Öko­sys­te­me. Obwohl fast die Hälf­te (105) die­ser Sub­stan­zen in ande­ren Län­dern ver­bo­ten sind, auto­ri­siert die zustän­di­ge Behör­de SENASAG (Natio­na­ler Dienst für land­wirt­schaft­li­che Gesund­heit und Lebens­mit­tel­hy­gie­ne) die­se hoch gefähr-lichen Pes­ti­zi­de. Einen Grund hier­für sieht die Autorin dar­in, dass die Zulassungs¬behörde von den Zulas­sungs­ge­büh­ren als Finan­zie­rungs­quel­le ihrer Arbeit abhängt. Allein zwi­schen Mit­te Mai und Ende August 2018 stieg die Anzahl zuge­las­se­ner Pes­ti­zi­de (Han­dels­na­men) von 2.190 auf 2.419, das sind durch­schnitt­lich 3 neue Pro­dukt­zu­las­sun­gen pro Werk­tag.
Der Pes­ti­zid­ein­satz erfolgt will­kür­lich und chao­tisch: Vie­le Land­wir­tIn­nen mischen hoch gif­ti­ge Pes­ti­zid­cock­tails aus Insek­ti­zi­den und Fun­gi­zi­den, häu­fig ohne die nöti­ge Schutz-klei­dung zu tra­gen (Bril­le, Schutz­mas­ke, Schutz­hand­schu­he und -anzug, Gum­mi­stie­fel), weil die­se ent­we­der zu unbe­quem, zu teu­er, nicht für das hei­ße Kli­ma geeig­net sind, weil sie „nichts für star­ke Män­ner“ sei­en oder weil sie beim Coca-Kau­en stö­ren.

Man­gels flä­chen­de­cken­der Sam­mel- und Ent­sor­gungs­stel­len wer­den gro­ße Men­gen lee­rer Pes­ti­zid­con­tai­ner nicht geord­net ent­sorgt. So kon­ta­mi­nie­ren und ver­schmut­zen ver­meint­lich lee­re Rest­be­häl­ter Höfe, Gewäs­ser, das Erd­reich und die Öko­sys­te­me, ins-beson­de­re in Regio­nen, in denen vie­le klei­ne und mit­tel­stän­di­sche Land­wir­tIn­nen leben. In der inten­siv agrar­in­dus­tri­ell genutz­ten Regi­on um San­ta Cruz gibt bzw. gab es zum Zeit­punkt der Recher­che zumin­dest zeit­wei­se Sam­mel­pro­gram­me für Pes­ti­zid­be­häl­ter.

Klein­bau­ern im Visier der Agrar­che­mie

Klein­bäue­rIn­nen in vie­len Ent­wick­lungs­län­dern wer­den zuneh­mend zu Kun­den der Agrar­che­mie­in­dus­trie und sprit­zen hoch gif­ti­ge Pes­ti­zi­de, wie z.B. das wahr­schein­lich krebs­er­re­gen­de Gly­pho­sat und das ner­ven­schä­di­gen­de Her­bi­zid Par­aquat. Boli­vi­en ist dabei kein Ein­zel­fall. Die Anwen­de­rIn­nen gefähr­den ihr eige­nes Leben, tra­gen zur Ver­schmut­zung von Böden und Gewäs­sern und zur Schä­di­gung nütz­li­cher Insek­ten bei und in der Fol­ge zu einer fort­schrei­ten­den Desta­bi­li­sie­rung von Öko­sys­te­men. Auch sind vie­le land­wirt­schaft­li­che Pro­duk­te, die auf den loka­len Märk­ten ver­kauft wer­den, mit Pestizid¬rückständen belas­tet.

Bei den Recher­chen zeig­te sich: Nicht nur die Groß­be­trie­be im öst­li­chen, von Soja- und ande­ren Export­kul­tu­ren gepräg­ten Tief­land spritzt inten­siv Pes­ti­zi­de. Auch Kleinbäuer¬Innen set­zen zuneh­mend Pes­ti­zi­de ein. Die­se Erkennt­nis wider­spricht der land­läu­fi­gen Dar­stel­lung, die klein­bäu­er­li­che Fami­li­en­land­wirt­schaft in Entwicklungs¬ländern sei per se agrar­öko­lo­gisch, wirt­schaf­te im Ein­klang mit der Natur und erzeu­ge gesun­de Grund-nahrungs¬mittel. Die Stu­die konn­te zei­gen, dass dem in Boli­vi­en nicht mehr so ist. Die­se Ent­wick­lung ist aller­dings neu: Einer reprä­sen­ta­ti­ven Unter­su­chung des boli­via­ni­schen Gesund­heits­mi­nis­te­ri­ums aus dem Jahr 2015 zufol­ge begann die Mehr­heit der boli­via­ni-schen Land­wir­tIn­nen erst vor weni­ger als 5 Jah­ren, Pes­ti­zi­de ein­zu­set­zen (38 %). Offen­sicht­lich sind die Klein­bäue­rIn­nen zuse­hends als Kun­dIn­nen ins Visier der omni-prä­sen­ten Pes­ti­zid­im­por­teu­re gera­ten (Boli­vi­en pro­du­ziert selbst kei­ne, son­dern impor­tiert alle Pes­ti­zi­de). Zusätz­lich zu den lega­len Impor­ten wird cir­ca ein Drit­tel der Pes­ti­zi­de ille­gal ins Land geschmug­gelt. Dies ist mög­lich, weil die staat­li­chen Kon­trol­len an den Gren­zen sowie auf Märk­ten defi­zi­tär sind und Sank­tio­nen feh­len. Ille­gal heißt zum Bei­spiel: nicht zuge­las­se­ne Sub­stan­zen, Pes­ti­zi­de mit abge­lau­fe­nem Halt­bar­keits­da­tum oder umeti­ket­tier­te Ware in ande­ren als den Ori­gi­nal-Behält­nis­sen, fal­sche oder feh­len­de Eti­ket­ten und viel­fach falsch ange­ge­be­ne Toxi­zi­täts­klas­se.

Ursa­chen des gestie­ge­nen Pes­ti­zid­ein­sat­zes

Ursa­chen des stark gestie­ge­nen Pes­ti­zid­ein­sat­zes in Boli­vi­en sind der Mas­ter­ar­beit zufol­ge zum einen das Feh­len eines ange­pass­ten, flä­chen­de­cken­den bäu­er­li­chen Aus­bil­dungs­sys­tems; die vor­wie­gend kon­ven­tio­nel­le Ori­en­tie­rung der uni­ver­si­tä­ren Agrar­fa­kul­tä­ten; wei­ter­hin eine nahe­zu inexis­ten­te staat­li­che Agrar­be­ra­tung – ein Vaku­um, das die Pes­ti­zid­kon­zer­ne und -händ­ler mit ihrer Pro­pa­gan­da und dezen­tra­len Prä­senz aus­fül­len – sowie im unge­nü­gen­den Pes­ti­zid­zu­las­sungs- und Kon­troll­sys­tem der staat­li­chen Behör­de für Lebens­mit­tel­si­cher­heit SENASAG, die finan­zi­ell von den Zulas­sungs­ge­büh­ren abhängt, die die Pes­ti­zid­kon­zer­ne zah­len.
Da es kei­ne regel­mä­ßi­ge staat­li­che Agrar­be­ra­tung gibt (mit Aus­nah­me erra­ti­scher kon¬ven-tioneller staat­li­cher Pro­gram­me für Kar­tof­fel- und Gemü­se­an­bau, die meist kurz vor Wah­len in ent­le­ge­nen Regio­nen initi­iert wer­den), suchen vie­le Pro­du­zen­tIn­nen den Rat der Pes­ti­zid­händ­ler, die im eige­nen Inter­es­se eines gestei­ger­ten Pes­ti­zid­ab­sat­zes be¬ra¬ten. Ein öffent­li­ches land­wirt­schaft­li­ches Aus­bil­dungs- und Agrar­be­ra­tungs­sys­tem, das flä­chen­de­ckend für alle Klein­bäue­rIn­nen – auch mit nied­ri­gem Schul­bil­dungs­ni­veau – zugäng­lich wäre und das unab­hän­gig vom Pro­fit­in­ter­es­se der Pes­ti­zid­händ­ler berät, fehlt in Boli­vi­en.

Pes­ti­zid-Ver­gif­tun­gen gehö­ren zum trau­ri­gen All­tag

Fast die Hälf­te der vom boli­via­ni­schen Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um im Jahr 2015 befrag­ten 4.125 Bäue­rIn­nen äußer­te, bereits aku­te Ver­gif­tungs­sym­pto­me wäh­rend oder kurz nach der Pes­ti­zid­an­wen­dung erlit­ten zu haben. Der Wis­sens­stand bei Klein­bäue­rIn­nen ins­be-son­de­re über die chro­ni­schen Lang­zeit­fol­gen des Pes­ti­zid­ein­sat­zes für ihre Gesund­heit und die Öko­sys­te­me ist jedoch sehr gering. Die Mas­ter­ar­beit hat ver­füg­ba­re wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en und Erkennt­nis­se aus­ge­wer­tet, denen zufol­ge die Expo­si­ti­on gegen­über Agrar-gif­ten zu schwe­ren Krank­hei­ten wie Krebs, Alz­hei­mer, Par­kin­son, hor­mo­nel­le Stö­run­gen, Degra­die­rung des Ner­ven­sys­tems, Fehl­ge­bur­ten, Miss­bil­dun­gen, Ent¬wick¬lungs¬störungen sowie Sterilität/Unfruchtbarkeit füh­ren kann. Die Autorin wur­de bei ihrer Feld­for­schung in länd­li­chen Regio­nen auch mit sol­chen Krank­heits­bil­dern kon­fron­tiert.

Man­geln­de Rück­stands­kon­trol­len

Zur direk­ten Pes­ti­zid-Expo­si­ti­on der Land­wir­tIn­nen, ihrer Fami­li­en­mit­glie­der und der Anwoh­ne­rIn­nen hin­zu kommt das Risi­ko für Kon­su­men­tIn­nen, Nah­rungs­mit­tel zu essen, die mit Pes­ti­zid­rück­stän­den belas­tet sind. Bei Lebens­mit­tel­kon­trol­len auf boli­via­ni­schen Märk­ten wur­den wie­der­holt z.B. Toma­ten und Salat mit Rück­stän­den hoch gif­ti­ger Pes­ti­zi­de weit ober­halb der erlaub­ten Grenz­wer­te gefun­den. Gemü­se­ver­käu­fe­rin­nen auf dem Markt in Comara­pa (Depar­ta­men­to San­ta Cruz) benutz­ten den schön­fär­be­ri­schen Satz: „Hier ist alles geheilt (aquí todo está cura­do)“, d.h. pes­ti­zid­be­han­delt.
Eine behörd­li­che Lebens­mit­tel­über­wa­chung auf Pes­ti­zid­rück­stän­de mit Kon­troll- und Moni­to­ring­sys­tem fin­det nicht statt. Hier wird die zustän­di­ge Behör­de SENASAG ihrem expli­zi­ten Auf­trag nicht gerecht, die „Unbe­denk­lich­keit von Nah­rungs­mit­teln“ zu gewähr­leis­ten. Ein „inter­mi­nis­te­ri­el­les Komi­tee für Pes­ti­zi­de“, bestehend aus Land­wirt­schafts-, Gesund­heits- und Umwelt­mi­nis­te­ri­um, hat vor zwei Jah­ren lang­sam sei­ne Arbeit auf­ge­nom­men und plant, künf­tig bei bean­trag­ten Wie­der- und Neu­zu-las­sun­gen von Pes­ti­zi­den deren Gesund­heits- und Umwelt­aus­wir­kun­gen zu ana­ly­sie­ren. Dem ent­ge­gen steht die oben skiz­zier­te rea­le Zulas­sungs­pra­xis des SENASAG von cir­ca 3 Neu­zu­las­sun­gen pro Arbeits­tag.

Gefan­gen im Pes­ti­zid-Teu­fels­kreis

In öko­lo­gi­scher und auch öko­no­mi­scher Hin­sicht sind kon­ven­tio­nell wirt­schaf­ten­de Land­wir­tIn­nen in einem Teu­fels­kreis („pesti­ci­de tre­ad­mill“): Je mehr Pes­ti­zi­de und Mine­ral­dün­ger sie ein­set­zen, des­to mehr nimmt der Befall ihrer Kul­tu­ren mit Schäd­lin­gen und Pflan­zen­krank­hei­ten zu. Dies ist gleich­sam ein Sym­ptom der wach­sen­den Insta­bi­li­tät der Öko­sys­te­me. Dar­um sehen sich die Bäue­rIn­nen gezwun­gen, immer mehr, immer gif­ti­ge­re und teu­re­re Pes­ti­zi­de zu kau­fen, wäh­rend die nied­ri­gen Pro­dukt­prei­se am Ende oft nicht ein­mal ihre ein­ge­setz­ten „Inputs“ decken, geschwei­ge denn ihre Arbeits­kraft. Man­che Bäue­rIn­nen ver­schul­den sich, da die Agrar­che­mie­händ­ler ihnen Saat­gut, Kunst­dün­ger und Pes­ti­zi­de vor­ab auf Kre­dit­ba­sis stel­len.

Agrar­öko­lo­gie als Aus­weg

Als nach­hal­ti­ge Alter­na­ti­ve, die geeig­net ist, eine gift­freie Pro­duk­ti­on gesun­der Nah­rungs­mit­tel zu gewähr­leis­ten, wird in der Mas­ter­ar­beit das Kon­zept der Agrar­öko­lo­gie vor­ge­stellt. Die­ses wird von den rund 60 Mit­glieds­or­ga­ni­sa­tio­nen der boli­via­ni­schen Boden­schutz­platt­form (Pla­ta­for­ma Nacio­nal de Sue­los) und einer Min­der­heit der boli­via­ni­schen Agrar­fa­kul­tä­ten pro­pa­giert, unter­stützt von inter­na­tio­na­len Bewe­gun­gen wie „La vía cam­pe­si­na“, dem Welt-Dach­ver­band von Klein­bäue­rIn­nen, sowie von der UN-Land­wirt­schafts- und Ernäh­rungs­or­ga­ni­sa­ti­on FAO. Agrar­öko­lo­gie bezeich­net – als Gegen­be­griff zur indus­tri­el­len, kon­ven­tio­nel­len und che­miein­ten­si­ven Land­wirt­schaft – eine Ori­en­tie­rung der Wis­sen­schaft, der sozi­al-öko­lo­gi­schen Bewe­gun­gen und der land­wirt­schaft­li­chen Pra­xis am lang­fris­ti­gen Erhalt der Öko­sys­te­me (5). Zu den Ele­men­ten der Agrar­öko­lo­gie zäh­len Recy­cling und Opti­mie­rung von Nähr­stof­fen und Ener­gie inner­halb des land­wirt­schaft­li­chen Betrie­bes, die Inte­gra­ti­on von Acker­bau und Vieh­zucht, die Stär­kung der bio­lo­gi­schen Viel­falt, die Inter­ak­tio­nen und Syn­er­gi­en, die Ver­mei­dung von Che­mi­ka­li­en und ande­ren Tech­no­lo­gi­en mit nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf Umwelt und vie­les mehr.
Hand­lungs­emp­feh­lun­gen

Basie­rend auf den Recher­che- und Ana­ly­se-Ergeb­nis­sen for­mu­liert die Autorin eine Rei­he von Hand­lungs­emp­feh­lun­gen, um die Situa­ti­on in Boli­vi­en nach­hal­tig zu ver­bes­sern:

Die Autorin ist Agrar- und Umwelt­wis­sen­schaft­le­rin und arbei­tet seit mehr als 20 Jah­ren in der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit mit Latein­ame­ri­ka.

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Quel­len

(1) Bickel, U. (2018): Uso de pla­gui­ci­das por pro­duc­to­res fami­lia­res en Boli­via. www.welt-ernaehrung.de/wp-content/uploads/2018/11/Plaguicidas-en-Bolivia_tesis-UBickel.pdf.
(2) PAN Inter­na­tio­nal List of high­ly hazordous pesti­ci­des (March 2018) https://pan-germany.org/download/pan-international-list-of-highly-hazardous-pesticides/#
(3) PAN Inter­na­tio­nal Con­so­li­da­ted List of Ban­ned Pesti­ci­des von 2017 http://pan-international.org/pan-international-consolidated-list-of-banned-pesticides/
(4) Pla­gui­ci­das alta­men­te tóxi­cos en Boli­via. Tech­ni­cal Report July 2018 https://www.researchgate.net/publication/326300001_Plaguicidas_altamente_toxicos_en_Bolivia
(5) Sym­po­si­um: Agrar­öko­lo­gie im gro­ßen Stil für Agrar- und Ernäh­rungs­wen­de (April 2018) https://www.weltagrarbericht.de/aktuelles/nachrichten/news/de/33127.html
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Die­ser Text erschien im Ori­gi­nal am 29.11.2018 als PAN Ger­ma­ny Pes­ti­zid-Brief 3 – 2018

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