„Wir haben es satt“ – Aufruf zur Demo am 22.1.2011
„Wir haben es satt!“ – Demonstrieren Sie mit! Sagen Sie Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten! Während der Messe »Grüne Woche« in Berlin treffen sich am 22. Januar 2011 Landwirtschaftsminister aus aller Welt und internationale Agrarkonzerne auf Einladung der Bundesregierung. Das Ziel von Monsanto, Müller Milch, BASF und Co.: die Industrialisierung der Landwirtschaft voran zu treiben. Das heißt: Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporte. Weitere Informationen unter www.wir-haben-es-satt.de
Lesezeit: < 1 Minute„Kämpfe um Saatgut“ – Einladung zu einem BUKO-Seminar vom 14.-16.1.2011 bei Kassel
„Kämpfe um Saatgut“ Seminar der BUKO-Kampagne gegen Biopiraterie: Fr., 14.1., bis So., 16.1.2011 Niederkaufungen bei Kassel *** Einladung *** Seed-Sovereignty ist das Ziel – aber wo sind die Wege dorthin? Weltweit ist Saatgut das Ausgangsmaterial für die Nahrungsmittelproduktion. Die Souveränität von LandwirtInnen über Saatgut, „Seed-sovereignty” ist die Grundlage für die Ernährungssouveränität. Aber der gesamte Bereich steht unter massivem Privatisierungs- und Monopolisierungsdruck durch die transnationalen Saatgutkonzerne. Immer strengere Vorschriften und Gesetze schränken selbst das Tauschen und Verschenken von Saatgut ein. Außerdem verschwinden viele regionale Sorten durch die Fokusierung auf wenige Sorten bei den Anbaumethoden der industriellen Landwirtschaft und ihre „industrielle“ Sorten. Einerseits werden aktuell die europäischen Saatgutgesetze überarbeitet und verschärft. Andererseits gelten Samen durch die jahrhundertealte soziale Praxis des Tauschens und Weitergebens als eines der „ursprünglichsten“ Allgemeingüter und als wichtige Grundlage für die Autonomie und Überlebenssicherung von „Saatgut-NutzerInnen“. Deshalb finden wir es wichtig, sich praktisch undpolitisch in den „Umgang mit Saatgut auf allen Ebenen“ einzumischen. Das Wochenendseminar wollen wir nutzen, um...
Lesezeit: 2 MinutenMexiko: Klimawandel, Landwirtschaft und Menschenrechte
Von Peter Clausing Klimawandel und Landwirtschaft Nach Einschätzungen des Weltklimarates (IPCC) wird in Mexiko der Verlust an landwirtschaftlicher Nutzfläche bis zum Jahr 2050 zwischen 13 und 27 Prozent betragen. Eine düstere Perspektive mit Blick auf das völkerrechtlich garantierte Recht auf Nahrung wie es unter anderem im Pakt über zivile und politische Rechte (Artikel 6) und im Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (Artikel 11 und 12) zugesichert ist. Die Leidtragenden dieser Entwicklung sind vor allem jene 40 Millionen Mexikaner, die mit weniger als drei Dollar pro Tag auskommen müssen – eine Zahl, die die 7,5 Millionen mexikanischen Indigenas nahezu vollständig einschließt. Rund ein Viertel der rund 100 Millionen Einwohner Mexikos haben bereits jetzt unter den Folgen extremer Wettererscheinungen zu leiden. Während der Südosten in letzter Zeit regelmäßig von Überschwemmungen infolge der häufiger auftretenden Hurrikane heimgesucht wird, gibt es in anderen Teilen dieses Landes, das ungefähr fünfmal so groß ist wie die Bundesrepublik, ausgedehnte Dürreperioden. Die Hälfte der Fläche Mexikos,...
Lesezeit: 5 Minuten
