»Land Grab­bing« – eine neue Form des Land­raubs und die Fol­gen

Beitrag vom 30.01.2011

Unter die­sem Titel gab es am 24.01.2011 zur Latein­ame­ri­ka­wo­che in Nürn­berg einen Vor­trag. Die dazu­ge­hö­ri­ge Prä­sen­ta­ti­on ist fin­den Sie hier: Live-View (Flash) | »Land Grab­bing« (PDF).

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Kein Hohe­lied – Eine Replik auf Mari­an­na Schau­zu

Beitrag vom 20.01.2011

von Peter Claus­ing Am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag kam an die­ser Stel­le Mari­an­na Schau­zu in einem Arti­kel über den Ein­satz gen­tech­nisch modi­fi­zier­ter (GM-)Baumwolle in Bur­ki­na Faso zu der Schluß­fol­ge­rung: »Das Bei­spiel Bur­ki­na Fasos zeigt, daß eine Zusam­men­ar­beit mit mul­ti­na­tio­na­len Kon­zer­nen wie Mons­an­to mög­lich ist, ohne den eige­nen Ent­wick­lungs­plan preis­ge­ben zu müs­sen …«. In ihrem Text bezieht sie sich auf eine 30prozentigen Ertrags­stei­ge­rung bei GM-Baum­wol­le im Ver­gleich zu 50 bis 70prozentigen Ertrags­aus­fäl­len bei kon­ven­tio­nel­ler Baum­wol­le in den 1990er Jah­ren auf­grund von Insek­ti­zid­re­sis­ten­zen gegen­über Pyrethro­iden. In ihrem Bei­trag sug­ge­riert sie, daß das ein­zi­ge Pro­blem beim Ein­satz von Gen­tech­nik die Mono­pol­macht der Kon­zer­ne sei. Die stel­le aber eigent­lich auch kein Pro­blem dar, wenn die Regie­run­gen des Südens »die Zusam­men­ar­beit mit Mons­an­to … an eini­ge Bedin­gun­gen (knüpf­ten).« Mehr noch: »Es (gibt) kei­ne Alter­na­ti­ven zur Zusam­men­ar­beit des Lan­des mit dem Gen­tech­nik­rie­sen«, läßt sie zwei Baum­woll­bau­ern aus Bur­ki­na Faso ver­kün­den, was impli­ziert, daß der Ein­satz von Gen­tech­nik an sich erst recht alter­na­tiv­los ist. Als Kron­zeu­gen bemüht sie »bereits...

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Euro­päi­sche Akti­ons­ta­ge für Saat­gut-Sou­ve­rä­ni­tät am 17./18. April 2011 in Brüs­sel

Beitrag vom 19.01.2011

Frei­es Saat­gut für alle! Auf­ruf zu inter­na­tio­na­len Saat­gut-Akti­ons­ta­gen in Brüs­sel 17./18.4.2011 Für die Viel­falt des Saat­gu­tes in den Hän­den von Bäue­rIn­nen und Gärt­ne­rIn­nen set­zen sich in Euro­pa zehn­tau­sen­de Men­schen ein. Sie wol­len damit die Grund­la­ge unse­rer Ernäh­rung bewah­ren. Dage­gen steht die Saat­gut­in­dus­trie. Sie will letzt­end­lich welt­weit die Kon­trol­le über das Saat­gut aus­üben. Gen­tech­nik, Paten­te auf Pflan­zen und Tie­re sowie die Ein­füh­rung von Nach­bau­ge­büh­ren haben vie­len die Augen dafür geöff­net. Dazu kom­men die Ter­mi­na­tor­tech­no­lo­gie und Ver­bo­te bäu­er­li­cher Sor­ten. Das wur­de mit der Unter­schrif­ten­ak­ti­on „Zukunft säen – Viel­falt ern­ten“ in den letz­ten bei­den Jah­ren ange­pran­gert. Sich rich­tet sich gegen die der­zei­ti­ge Über­ar­bei­tung der Saat­gut­ge­set­ze in der EU, die vom Inter­es­se der Indus­trie an der Kon­trol­le des Saat­gu­tes geprägt ist. Die Saat­gut-Kam­pa­gne lädt nun ein, gemein­sam den Wider­stand gegen die Poli­tik der EU an zwei Akti­ons­ta­gen am 17. und 18. April die­ses Jah­re deut­lich zu machen, und zwar in Brüs­sel, wo an den Geset­zen gear­bei­tet wird, und über­all. Am Sonn­tag, den 17. April...

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