Kei­ne Rück­kehr des Wal­des

Beitrag vom 19.6.2013

In weni­gen Län­dern nimmt die Wald­flä­che zu – aber nur wegen Holz­im­por­ten aus ande­ren Staa­ten. Von Peter Claus­ing Der glo­ba­le Wald­ver­lust spielt in der Umwelt­kri­se eine her­aus­ra­gen­de Rol­le. Damit gehen die Sor­gen über die Fol­gen von Arten­ver­lust, Kli­ma­wan­del, aber auch den Weg­fall der Lebens­grund­la­ge für vom Wald abhän­gi­ge Bevöl­ke­rungs­grup­pen ein­her. NGOs und kirch­li­che Hilfs­wer­ke pran­gern dar­um die Zer­stö­rung der Lebens­grund­la­gen indi­ge­ner Völ­ker durch Palm­öl­plan­ta­gen und Soja­wüs­ten an. Bei der »Ret­tung des Kli­mas« durch Koh­len­stoff­märk­te hat der Wald eine Schlüs­sel­funk­ti­on. Wes­halb trans­na­tio­na­le Natur­schutz­or­ga­ni­sa­tio­nen Spen­den sam­meln, »um die Säge zu stop­pen«. Schließ­lich ver­öf­fent­licht die Welt­ernäh­rungs­or­ga­ni­sa­ti­on (FAO) seit 1980 regel­mä­ßig die Ergeb­nis­se einer glo­ba­len Wald­be­stands­auf­nah­me, die Glo­bal Forest Res­sour­ces Assess­ment, in dem die Ver­lus­te sys­te­ma­tisch beschrie­ben wer­den. Es gibt also vie­le ver­schie­de­ne Akteu­re, die sich bei die­sem The­ma zu Wort mel­den. Was als Wald betrach­tet wird, ist eine Defi­ni­ti­ons­sa­che. Dabei geht es nicht nur um die Unter­schei­dung zwi­schen Pri­mär- und Sekun­där­wäl­dern. Es ist auch die Fra­ge bedeut­sam, ob Flä­chen, die zu zehn Pro­zent...

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