Tagung im Mai: In neu­en Ter­ri­to­ri­en den­ken – statt Aus­ver­kauf von Land

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6. – 8. Mai 2016 Evan­ge­li­sche Aka­de­mie Bad Boll In neu­en Ter­ri­to­ri­en den­ken – statt Aus­ver­kauf von Land Welt­weit nimmt die Land­kon­zen­tra­ti­on zu, wäh­rend umver­tei­len­de Land­re­for­men aus der Mode gekom­men sind. Die Kon­se­quen­zen sind in unter­schied­li­cher Form über­all spür­bar: neue Abhän­gig­kei­ten, sin­ken­der Hand­lungs­spiel­raum und ein­ge­schränk­tes Ent­wick­lungs­po­ten­ti­al nicht nur für Bäue­rin­nen und Bau­ern, Akteu­re im länd­li­chen Raum, son­dern für die brei­te Bevöl­ke­rung. Die Unter­schie­de und Gemein­sam­kei­ten der welt­wei­ten Ent­wick­lun­gen wol­len wir unter ande­rem mit Saturn­i­no Bor­ras (Den Haag), Caro­li­ne Cal­le­ni­us (Stutt­gart), Nad­ja Chara­by (Ber­lin), Kers­tin Lan­je (Aachen), Wolf­gang Hees (Eich­stet­ten), Ange­la Mül­ler (Nie­der­stet­ten) Luis Hernán­dez Navar­ro (Mexi­ko), Uwe Hoe­ring (Bonn), Ste­fan Ofte­rin­ger (Aachen), Vic­tor Rodri­gues (Por­tu­gal), Adria­no Tal­les Reis (Bra­si­li­en) und Phi­li­an Zam­chi­ya (Zim­bab­we) dis­ku­tie­ren. Wo fin­det Land­kon­zen­tra­ti­on statt? Wel­che Kon­se­quen­zen hat dies? Wie beein­flus­sen inter­na­tio­na­le Ent­schei­dun­gen die regio­na­len Ent­wick­lun­gen? Wel­che Zwän­ge und Dyna­mi­ken bestim­men Pro­zes­se der Land­kon­zen­tra­ti­on? Wo kann gegen­ge­steu­ert wer­den? Kön­nen Agrar­re­form­pro­jek­te gesell­schaft­li­che Ver­än­de­run­gen ansto­ßen und so für mehr Ver­tei­lungs­ge­rech­tig­keit und weni­ger Armut sor­gen? Unter wel­chen Bedin­gun­gen ist dies...

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Kein Wald vor lau­ter Bäu­men (Bei­trag zum „Tag des Wal­des“ am 21.3.2016)

Beitrag vom 21.3.2015

von Peter Claus­ing Welt­weit ver­lang­samt sich die Abhol­zung. Neu ange­pflanzt wer­den aller­dings rie­si­ge Mono­kul­tu­ren, die etli­chen Mil­lio­nen Men­schen kei­ne Lebens­grund­la­ge mehr bie­ten. Inzwi­schen ist prak­tisch jeder Tag des Jah­res ein Gedenk- oder Akti­ons­tag. Die Lis­te bei Wiki­pe­dia ist ent­spre­chend lang und bis­wei­len skur­ril. Wer wür­de schon ver­mu­ten, dass es einen »Tag der Block­flö­te« und einen »Inter­na­tio­na­len Tag des Eies« gibt? Der »Tag des Wal­des«, der all­jähr­lich am 21. März began­gen wird, hin­ge­gen klingt seri­ös. Er wur­de Ende der 1970er Jah­re von der UN-Welt­ernäh­rungs­or­ga­ni­sa­ti­on (FAO) initi­iert und hat ganz offen­sicht­lich etwas mit Umwelt- und Natur­schutz zu tun. Die­ser Tag ist ein will­kom­me­ner Anlass zu hin­ter­fra­gen, wie die Wald­schutz­be­mü­hun­gen heu­te aus­se­hen, wer Nut­zen dar­aus zieht und was das eigent­lich ist – der Wald, der laut aktu­el­ler FAO-Sta­tis­tik 30,6 Pro­zent der Land­flä­che der Erde bedeckt. Bei der Defi­ni­ti­on des Begriffs »Wald« schei­den sich die Geis­ter unter ande­rem an der Fra­ge, ob Baum­plan­ta­gen als Wäl­der gel­ten kön­nen. Die FAO zählt sie mit, und die­je­ni­gen,...

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