+++ Akti­on: Nein zum Aus­ver­kauf von Afri­ka! +++

Beitrag vom 09.08.2010

TERMIN BEACHTEN !! Aus­län­di­sche Inves­to­ren haben inner­halb von drei Jah­ren allein in Afri­ka 20 Mil­lio­nen Hekt­ar Acker­land auf­ge­kauft. Wäh­rend die loka­le Bevöl­ke­rung an Hun­ger lei­det, pro­du­zie­ren die Inves­to­ren Nah­rungs­mit­tel und Ener­gie­pflan­zen für den Export. In Fol­ge des ‚Land Grab­bing‘ kommt es immer öfter zu Ver­trei­bun­gen und Land­kon­flik­ten. Leid­tra­gen­de sind die Men­schen, die von die­sem Land leben. Auch deut­sche Unter­neh­men sind am Wett­lauf um Land in Afri­ka betei­ligt! Die Bun­des­re­gie­rung kann eini­ges dage­gen unter­neh­men, doch bis­lang reagiert sie nur zöger­lich. Es ist höchs­te Zeit zu han­deln! Hier geht es zur Akti­on: INKOTA über­reicht alle gesam­mel­ten Pro­test­post­kar­ten und Pro­test­mails beim Tag der offe­nen Tür der Bun­des­re­gie­rung (22. August 2010) an Ent­wick­lungs­mi­nis­ter Nie­bel!

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Kuba: Revo­lu­ti­on der Nach­hal­tig­keit

Beitrag vom 04.08.2010

Aus: land & wirt­schaft, jun­ge Welt-Bei­la­ge vom 04.08.2010 Peter Claus­ing Kubas Land­wirt­schaft befin­det sich in einer wich­ti­gen Pha­se, auch wegen der Schlüs­sel­po­si­ti­on, die ihr im Rah­men der wei­te­ren gesell­schaft­li­chen Ent­wick­lung bei­gemes­sen wird. Staats­prä­si­dent Raul Cas­tro sprach von einer »Fra­ge der natio­na­len Sicher­heit«. Ange­sichts der rund 1,5 Mil­li­ar­den US-Dol­lar, die der­zeit noch jähr­lich für Lebens­mit­tel­im­por­te aus­ge­ge­ben wer­den müs­sen, über­rascht es nicht, daß dem Ziel der Ernäh­rungs­sou­ve­rä­ni­tät so hohe Prio­ri­tät ein­ge­räumt wird. Und Kuba hat güns­ti­ge Vor­aus­set­zun­gen, um die­ses Ziel zu errei­chen – trotz wet­ter­be­ding­ter Ern­te­ver­lus­te (im Jahr 2008 wur­de zum Bei­spiel ein Drit­tel der gesam­ten Ern­te durch Hur­ri­kans ver­nich­tet). Denn das Land ver­fügt über opti­ma­le natür­li­che Rah­men­be­din­gun­gen und die nöti­ge Infra­struk­tur für schnel­le Wis­sens­ver­mitt­lung. Daß dies mit einer umwelt­ver­träg­li­chen und damit wirk­lich nach­hal­ti­gen Pro­duk­ti­ons­wei­se mög­lich ist, haben die über 200000 klein­bäu­er­li­chen Fami­li­en­be­trie­be unter Beweis gestellt, die auf inzwi­schen 41 Pro­zent der Acker­flä­che bereits 70 Pro­zent des land­wirt­schaft­li­chen Brut­to­in­lands­pro­dukts erzeu­gen. Rund die Hälf­te von ihnen betreibt Bio­land­bau. Die­se »Revo­lu­ti­on der Nach­hal­tig­keit« wird...

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Schön­red­ner bei der FAO

Beitrag vom 04.08.2010

Aus: land & wirt­schaft, jun­ge Welt-Bei­la­ge vom 04.08.2010 von Peter Claus­ing Land­nah­me durch pri­va­te Inves­to­ren in Afri­ka und Latein­ame­ri­ka erreicht dra­ma­ti­sche Dimen­sio­nen. UN-Ernäh­rungs­or­ga­ni­sa­ti­on, Welt­bank und Ent­wick­lungs­po­li­ti­ker beto­nen »Chan­cen« »Man muß kein Bau­er sein, um mit Acker­land Geld zu ver­die­nen«, hieß es in einem Bei­trag der Wochen­zei­tung Die Zeit vom 11. Febru­ar 2010, der sich mit einem Trend beschäf­tig­te, über den in den letz­ten zwei Jah­ren viel geschrie­ben und dis­ku­tiert wur­de, ohne daß es seit­her zu einer Trend­wen­de gekom­men ist. Die Rede ist von der rasan­ten Aneig­nung des Pro­duk­ti­ons­mit­tels Boden durch Inves­to­ren und – seit der Preis­explo­si­on im Nah­rungs­mit­tel­be­reich 2008 – durch finanz­star­ke Län­der mit pre­kä­rer Eigen­ver­sor­gung, inter­na­tio­nal unter dem Begriff Land Grab­bing bekannt. Die Bericht­erstat­tung in den Medi­en ver­mit­telt den Ein­druck, daß es vor allem die Regie­run­gen Chi­nas, Süd­ko­re­as und der Golf­staa­ten sei­en, die die­se Land­um­ver­tei­lung vor­an­trei­ben. Eine reprä­sen­ta­ti­ve Ana­ly­se des Lon­do­ner Inter­na­tio­nal Insti­tu­te for Envi­ron­ment and Deve­lo­p­ment (IIED) zeig­te aber am Bei­spiel von Äthio­pi­en, Gha­na, Mada­gas­kar und Mali, daß...

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