Peak Soil I – Hun­ger nach Land

Beitrag vom 28.03.2011

Hin­ter­grund »Peak Soil« – Bodenzer­stö­rung, Land­raub und Ernäh­rungs­kri­se. Teil I: Wie Kon­zer­ne und Spe­ku­lan­ten von der Ver­knap­pung von Lebens­mit­teln pro­fi­tie­ren

Peter Clausing

»Peak Soil«1 lau­tet der Titel des 2009 erschie­ne­nen Buches des Ber­li­ner Autors Tho­mas Fritz, einer ers­ten umfas­sen­de­ren Über­sicht zum The­ma »Land Grab­bing« (Land­nah­me) in deut­scher Spra­che. Der Begriff »Land Grab­bing« bezieht sich auf den Kauf bzw. die lang­fris­ti­ge Pach­tung gro­ßer Land­flä­chen – vor allem in den Län­dern des Südens, aber auch in Ost­eu­ro­pa – mit oft dras­ti­schen Aus­wir­kun­gen auf die Lebens­wirk­lich­keit der Bevöl­ke­rung.

»Land Grab­bing« – eine neue Form des Land­raubs und die Fol­gen

Beitrag vom 30.01.2011

Unter die­sem Titel gab es am 24.01.2011 zur Latein­ame­ri­ka­wo­che in Nürn­berg einen Vor­trag. Die dazu­ge­hö­ri­ge Prä­sen­ta­ti­on ist fin­den Sie hier: Live-View (Flash) | »Land Grab­bing« (PDF).

+++ Akti­on: Nein zum Aus­ver­kauf von Afri­ka! +++

Beitrag vom 09.08.2010

TERMIN BEACHTEN !!

Aus­län­di­sche Inves­to­ren haben inner­halb von drei Jah­ren allein in Afri­ka 20 Mil­lio­nen Hekt­ar Acker­land auf­ge­kauft. Wäh­rend die loka­le Bevöl­ke­rung an Hun­ger lei­det, pro­du­zie­ren die Inves­to­ren Nah­rungs­mit­tel und Ener­gie­pflan­zen für den Export. In Fol­ge des ‚Land Grab­bing‘ kommt es immer öfter zu Ver­trei­bun­gen und Land­kon­flik­ten. Leid­tra­gen­de sind die Men­schen, die von die­sem Land leben. Auch deut­sche Unter­neh­men sind am Wett­lauf um Land in Afri­ka betei­ligt! Die Bun­des­re­gie­rung kann eini­ges dage­gen unter­neh­men, doch bis­lang reagiert sie nur zöger­lich. Es ist höchs­te Zeit zu han­deln!

Hier geht es zur Akti­on:

Schön­red­ner bei der FAO

Beitrag vom 04.08.2010

Aus: land & wirt­schaft, jun­ge Welt-Bei­la­ge vom 04.08.2010
von Peter Clausing

Land­nah­me durch pri­va­te Inves­to­ren in Afri­ka und Latein­ame­ri­ka erreicht dra­ma­ti­sche Dimen­sio­nen. UN-Ernäh­rungs­or­ga­ni­sa­ti­on, Welt­bank und Ent­wick­lungs­po­li­ti­ker beto­nen »Chan­cen«

Nein zum Aus­ver­kauf von Afri­ka!

Beitrag vom 01.06.2010

Das INKO­TA-Netz­werk führt der­zeit eine Pro­test­ak­ti­on gegen Land Grab­bing und die damit ver­bun­de­nen schwer­wie­gen­den Kon­se­quen­zen für Klein­bau­ern und die loka­le Bevöl­ke­rung durch.

Aus­län­di­sche Inves­to­ren haben inner­halb von drei Jah­ren allein in Afri­ka 20 Mil­lio­nen Hekt­ar Acker­land auf­ge­kauft. Wäh­rend die loka­le Bevöl­ke­rung an Hun­ger lei­det, pro­du­zie­ren die Inves­to­ren Nah­rungs­mit­tel und Ener­gie­pflan­zen für den Export. Die Bun­des­re­gie­rung kann eini­ges dage­gen unter­neh­men, doch bis­lang reagiert sie nur zöger­lich. Es ist höchs­te Zeit zu han­deln!

Schi­cken Sie eine Pro­test­mail an die Bun­des­re­gie­rung mit der Auf­for­de­rung, den Aus­ver­kauf von Land in Afri­ka und anders­wo sofort zu stop­pen.

Nami­bia: Agrar­groß­pro­jekt von Deme­ter Inter­na­tio­nal Ltd., UK

Beitrag vom 15.05.2010

Hinweis/Korrektur: Deme­ter Inter­na­tio­nal Ltd. ist ein bri­ti­sches Agrar­in­vest­ment-Unter­neh­men und hat weder etwas mit Bio­land­bau zu tun noch mit dem deut­schen Ver­band Deme­ter Inter­na­tio­nal e.V., der ein Erzeu­ger­ver­band für bio­lo­gisch-dyna­mi­sche Land­wirt­schaft ist und sich bereits gegen den Miss­brauch sei­nes Namens gewehrt hat.

Mit Bit­te um Ent­schul­di­gung für die ursprüng­lich irre­füh­ren­den Dar­stel­lung.

Im Bwab­wa­ta-Natio­nal­park, fünf Kilo­me­ter von der Gren­ze zu Ango­la ent­fernt, soll auf 10.000 Hekt­ar ein umstrit­te­nes Agrar­groß­pro­jekt ent­ste­hen. Hält die ‚Deme­ter Inter­na­tio­nal Ltd.‘ und ihr nami­bi­scher Part­ner ‚Labour Invest­ment Hol­ding‘ (LIH) an ihrem ‚Katon­do Farm Pro­ject‘ fest, wird hier ab Okto­ber bis­lang unbe­rühr­ter Boden umge­pflügt und zwei­mal pro Jahr geern­tet.

Rezen­si­on von „Peak Soil – Die glo­ba­le Jagd nach Land“

Beitrag vom 18.04.2010

Bet­ti­na Dyttrich hat das wich­ti­ge im vori­gen Herbst erschie­ne­ne Buch von Tho­mas Fritz zum The­ma „Land grab­bing“ in der WOZ vom 15.04.2010 rezen­siert.

Peak Soil

Hol den Boden bei den Armen

Staa­ten und Kon­zer­ne inves­tie­ren welt­weit immer mehr in Acker­land. Der deut­sche Jour­na­list Tho­mas Fritz beschreibt die­se „glo­ba­le Jagd nach Land“ und zeigt, wie Armut wirk­sam bekämpft wer­den könn­te.

Wei­ter­le­sen auf der Home­page der WOZ

Das Buch online bestel­len unter www.fdcl.org

Peak Soil. Die glo­ba­le Jagd nach Land
Fritz, Tho­mas
FDCL-Ver­lag. Ber­lin 2009
164 Sei­ten. 12 Euro

Neo­ko­lo­nia­le Land­nah­me: Afri­ka und Asi­en im Aus­ver­kauf

Beitrag vom 28.03.2010

Das Mus­ter ist bekannt, die Metho­de etwas ver­fei­nert. Statt mit Waf­fen­ge­walt sichern sich heu­te rei­che Län­der und mul­ti­na­tio­na­le Kon­zer­ne mit dem nöti­gen Klein­geld üppi­ge Län­de­rei­en in armen und kor­rup­ti­ons­ge­beu­tel­ten Staa­ten. Anders als behaup­tet ist die neue Umver­tei­lung von Boden kei­ne Win-win-Situa­ti­on.
Ab der vier­ten Sei­te der Datei (Pol Oekol_119) ein Text, der soeben in der Zeit­schrift Poli­ti­sche Öko­lo­gie erschie­nen ist.

Prä­sen­ta­ti­on zu Vor­trag „Land­grab­bing“ am 25.02.2010 in Ber­lin

Beitrag vom 25.02.2010

Hier die Prä­sen­ta­ti­on als Live-View (Flash) | PDF zum Vor­trag „Tur­bo-Kapi­ta­lis­mus – die neue Land­nah­me im glo­ba­len Süden“ im Rah­men der Ver­an­stal­tungs­rei­he „Frisch ser­viert vom Kri­sen­herd“ (sie­he Mel­dung vom 14.02.2010).

Den Vor­trag gab’s am 25.2.2010 um 19:00 Uhr in der »Gale­rie Zeit­zo­ne«, Adal­bert­str. 79, 10997 Ber­lin-Kreuz­berg.

Land­be­sitz: Eine Fra­ge der Sicher­heit!

Beitrag vom 15. Oktober 2009

Land ist die Grund­la­ge der Ernäh­rung und die Basis für Reich­tum und Macht. Die Ver­fü­gungs­ge­walt über Land bie­tet Sicher­heit. Ver­än­de­run­gen beim Land­ei­gen­tum sind glei­cher­ma­ßen Aus­gangs­punkt und Resul­tat von Kon­flik­ten.

Zu Recht schlu­gen Orga­ni­sa­tio­nen wie GRAIN im Okto­ber 2008 Alarm1, weil Staa­ten und Invest­ment­ge­sell­schaf­ten in einen Kauf­rausch ver­fal­len sind, bei dem rie­si­ge Län­de­rei­en, vor allem in Afri­ka, durch Pacht oder Eigen­tums­über­schrei­bung ihren Besit­zer gewech­selt hat­ten oder noch wech­seln soll­ten. Das Phä­no­men ist viel­schich­tig, und die Ereig­nis­se in den letz­ten zwei Jah­ren reprä­sen­tie­ren nur die Spit­ze eines Eis­bergs, der seit rund zwei Jahr­zehn­ten durch die neo­li­be­ra­len Gewäs­ser drif­tet. Doch das »Kaufrausch«-Phänomen beweg­te die Gemü­ter so hef­tig, dass nicht nur kri­ti­sche NGOs, son­dern auch Think­tanks und mäch­ti­ge Insti­tu­tio­nen in kur­zer Abfol­ge dazu Ana­ly­sen ver­öf­fent­lich­ten2, Kon­fe­ren­zen ver­an­stal­te­ten3 und Stu­di­en in Auf­trag gaben.4

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